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Die Qual der Wahl: Welcher Reifen darf es beim Rennen sein? © Avintia

Bridgestones Shinji Aoki zeigt sich trotz schwieriger Bedingungen in Katar zufrieden mit der Leistung der Reifen und erklärt die Strategien der Teams

Wie in der Formel 1 steht auch in der MotoGP der Reifenhersteller im Fokus. Zwar generiert Bridgestone nicht ganz so viel Aufmerksamkeit und Unmut wie die italienischen Kollegen in der Königsklasse des Formelsportes, dennoch ist die Wahl der Reifenmischungen auch auf dem Motorrad von essenzieller Bedeutung. In Katar mussten die Teams mit kühlen und staubigen Bedingungen zurechtkommen. Wie sich das ausgewirkt hat und warum sich die Teams in diesem Jahr für eine andere Reifenstrategie entschieden haben, das erzählt Bridgestones Motorsport-Manager Shinji Aoki.

Frage: "Die Streckenbedingungen in Katar waren teilweise sehr staubig. Welchen Effekt hatte dies auf die Reifenperformance?"

Frage: "Im vergangenen Jahr hat die Mehrheit des Grids härtere Hinterreifen gewählt, in diesem Jahr wählten alle Fahrer hingegen die weichere Slickmischung für das Rennen. Kannst du erklären, warum das so war?"

"Alle Teams und Hersteller hatten ein Jahr Zeit, ihr Bike so zu entwickeln, dass sie mit den neuen Bridgestone-Reifen, die wir im vergangenen Jahr eingeführt haben, arbeiten können. Das ist auch ein Faktor, warum die Hinterreifenwahl so unterschiedlich zum letzten Jahr ist. Ein weiterer wichtiger Faktor, den man bedenken muss, ist, dass wir in Katar im vergangenen Jahr noch nicht unsere neue Spezifikation der Front-Slicks eingeführt hatten, die besser zu der aktuellen Generation Hinterrad-Slicks passt. In diesem Jahr hat die Performance-Balance zwischen Vorder- und Hinterreifen den Teams ermöglicht, die weicheren Hinterrad-Slicks effizienter zu nutzen."

Frage: "Die härteren Vorder-Slicks waren bei weitem die bevorzugte Wahl der Teams. Welche Vorteile offerierte diese Option in Katar?"

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