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Jeremy Burgess und Valentino Rossi möchten Jorge Lorenzo herausfordern © Yamaha

Valentino Rossis Crewchief lobt die Leistung von Katar, möchte Jorge Lorenzo zusammen mit Rossi aber noch in der Saison 2013 mehr unter Druck setzen

Während Valentino Rossi in Katar mit seiner spektakulären Aufholjagd die Aufmerksamkeit auf sich zog, ging der souveräne Sieg von Teamkollege Jorge Lorenzo etwas unter. Der amtierende Weltmeister fuhr beim Saisonauftakt einem ungefährdeten Start/Ziel-Sieg entgegen, der nach der Startphase nie wieder in ernste Gefahr geriet. Teamintern setzte sich Lorenzo also trotz der guten Leistung seines alten und neuen Teamkollegen deutlich durch.

Rossi wurde in Katar klar, wie sehr er sich 2013 noch strecken muss, um zum momentan übermächtigen Teamkollegen aufzuschließen. Auch Crewchief Jeremy Burgess war von Lorenzos Vorstellung beeindruckt: "Jorge ist der Weltmeister. Er ist der Champion, weil er seine Leistungen auf einem hohen Level abliefert", bemerkt der Australier gegenüber 'Motor Cycle News'.

"Er ist im Moment der Nummer-eins-Fahrer und hat das erneut bewiesen. Es sah von außen ein bisschen zu einfach aus. Wir müssen uns steigern, wenn wir Jorge herausfordern wollen", betont Burgess, der Rossi seit dessen Honda-Zeit folgt. Aussichtslos ist Rossis Nummer-zwei-Status aber momentan nicht. Im Gegensatz zu den Jahren bei Ducati hat der Italiener 2013 wieder konkurrenzfähiges Material.

"Wir haben das gleiche Motorrad wie Jorge. Deshalb sollten wir verstehen, warum er schneller ist", fügt Burgess hinzu, der aber auch mit dem Ergebnis von Katar recht zufrieden ist: "Hinter Jorge Zweiter zu werden, ist keine Beschämung. Die anderen Jungs geschlagen zu haben, nachdem man bereits vier Sekunden zurücklag, war gute Arbeit."

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