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Dani Pedrosa jagte seinem Teamkollegen Marc Marquz Platz eins ab © FGlaenzel

Dani Pedrosa knackt im dritten Training in Austin die Bestzeit seines Honda-Teamkollegen Marc Marquez - Marquez übersteht Highsider unverletzt

Das dritte Freie Training auf dem neuen "Circuit of The Americas" stand erneut ganz im Zeichen des Honda-Werksteams. Diesmal war Dani Pedrosa um vier Zehntelsekunden schneller als Rookie Marc Marquez. Marquez hatte bei einem heftigen Highsider großes Glück und ging unverletzt davon. Die Abstände im Feld waren weiterhin groß. Jorge Lorenzo (Yamaha) hatte als Dritter bereits knapp neun Zehntelsekunden Rückstand. Stefan Bradl (LCR-Honda) belegte Rang fünf.

Bereits in den ersten Minuten gab es die erste große Schrecksekunde. Marquez kniete in Kurve 19 im Kiesbett und stapfte dann gebeutelt davon. In seiner ersten Aufwärmrunde rutschte am Eingang der Linkskurve zuerst das Vorderrad weg, dann griff das Hinterrad und der junge Spanier wurde in die Luft katapultiert. Es war sein erster großer Crash in der MotoGP. Marquez kam aber glimpflich davon und keine zehn Minuten später ging er mit der Ersatzmaschine wieder auf die Strecke und brannte wieder die schnellsten Rundenzeiten in den 24 Grad warmen Asphalt.

Seit diesem Jahr zählt die kombinierte Zeitenliste der drei Freien Trainings für die Einteilung der beiden Qualifying-Gruppen. Die Top 10 sind direkt für Q2 qualifiziert. Da die Zeiten am Samstagvormittag erneut besser als am Freitag waren, gab schlussendlich dieses Training Aufschluss auf die Einteilung der Gruppen. In den letzten Minuten waren die Fahrer noch mit neuen Reifen auf schnellen Runden unterwegs, doch große Verschiebungen gab es nicht mehr.

Lediglich Pedrosa konnte sich noch deutlich steigern und jagte seinem Teamkollegen Marquez die Bestzeit ab. Der Vizeweltmeister wurde in 2:04,408 Minuten gestoppt und war damit um 0,387 Sekunden schneller als der Rookie. Auch Yamaha konnte die Lücke zu Honda etwas verkürzen, doch Weltmeister Lorenzo, der Dritter wurde, fehlten immer noch 0,887 Sekunden auf Pedrosa. Alle weiteren Fahrer lagen über eine Sekunde zurück.

Auf Platz vier folgte Cal Crutchlow (Tech-3-Yamaha/+1,222 Sekunden). Stefan Bradl (LCR-Honda/+1,500) rutschte im Vergleich zum Vortag auf den fünften Platz zurück, allerdings fuhr der Deutsche seine persönliche Bestmarke schon im neunten von 16 Umläufen. Dahinter folgten Andrea Dovizioso (Ducati/+1,555), Valentino Rossi (Yamaha/+1,765) und Alvaro Bautista (Gresini-Honda/+1,892). Die beiden Lokalmatadoren Nicky Hayden (Ducati) und Ben Spies (Pramac-Ducati) schafften als Neunter und Zehnter noch den direkten Einzug ins Q2.

Bester CRT-Vertreter war Aleix Espargaro (Aspar) auf Positon elf. Auf Spies fehlten dem Spanier knapp drei Zehntelsekunden, aber er hielt die Prototypen-Rookies Bradley Smith (Tech 3) und Andrea Iannone (Pramac) in Schach. Technische Probleme gab es bei der ART von Abraham: Sein Motorrad zog Rauch nach, weshalb ihm die Streckenposten die schwarze Flagge mit dem orangen Punkt zeigten. Als der Tscheche das Problem bemerkte, fuhr er von der Strecke und brachte sein Motorrad über die großzügigen Auslaufzonen zurück an die Cardion-Box.

Die beiden schnellsten Fahrer in Q1 schaffen dann den Sprung ins Q2.

Qualifiziert für Q2:

Qualifiziert für Q1:

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