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Andrea Dovizioso wartet auf neue Entwicklungsteile von Ducati © Ducati

Ducati-Werksfahrer Andrea Dovizioso ist in Austin mit seiner Leistung zufrieden, aber nicht mit dem Rückstand - Der Italiener sieht die Situation realistisch

Andrea Dovizioso war beim Grand Prix von Texas auf dem neuen Kurs in Austin der beste Ducati-Fahrer. In der Anfangsphase kämpfte er noch in einer Gruppe mit Valentino Rossi und Alvaro Bautista, doch über die Distanz konnte der Italiener dieses Tempo nicht gehen. Er kam mit einem Rückstand von 22 Sekunden als Siebter ins Ziel. Beim Saisonauftakt in Katar betrug sein Rückstand 24 Sekunden. Im Schnitt verliert Dovizioso mit der Desmosedici eine Sekunde pro Runde auf die Spitze. Diese Realität ist dem 27-Jährigen auch bewusst, weshalb er die Situation realistisch einschätzt und sich auf Neuentwicklungen freut.

"Ich bin mit diesem Wochenende zufrieden. Ich meine, dass ich mit dem Ergebnis und dem Rückstand nicht zufrieden bin, aber das war uns von vornherein klar. Ich bin mit meinem Rhythmus sehr zufrieden. Ich bin konstant niedrige Runden in 2:05 Minuten gefahren. Von Start bis ins Ziel habe ich gepusht. Deshalb bin ich mit meinem Rennen zufrieden", fällt sein persönliches Fazit positiv aus. "Es war körperlich anstrengend dieses Tempo zu fahren. Die Probleme sind nicht neu, es sind die altbekannten Sachen."

"Um das Level des Motorrades zu verstehen, müssten alle Fahrer mit dem gleichen Motorrad fahren. Der Abstand war leider sehr groß, aber das war uns klar. Wir müssen noch einige Rennen auf neue Teile warten. Inwieweit sie uns helfen werden den Rückstand zu reduzieren, weiß ich nicht. Im Moment ist es schwierig. Ich kann nur in jedem Training pushen."

Und wann kommen neue Entwicklungsteile, die teilweise schon von Testfahrer Michele Pirro getestet werden? "Vielleicht in Le Mans oder danach. Es braucht für den neuen Weg Zeit", meint Dovizioso. "Es werden kleine Teile bei jedem Rennen kommen. Im Laufe des Jahres wird auch die Elektronik neu entwickelt werden, ein neues Chassis, ein neuer Motor. Alles wird kommen. Wenn wir die Teile bekommen, dann wird es hoffentlich okay sein. Wir müssen darauf warten. Derzeit können wir mit diesem Motorrad nicht mehr tun."

Die Reifen sorgten im Rennen für keinerlei Probleme. Dovizioso hatte einen weichen Hinterreifen montiert. "Die Reifen haben nicht für jeden Fahrer funktioniert. Wenn man sich meine Reifen ansieht, dann sehen sie wie neu aus und ich könnte damit noch ein Rennen fahren", sagt er im Ziel. "Es war hier eine spezielle Situation."

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