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Marc Marquez verletzte sich am Vormittag, möchte aber am Rennen teilnehmen © FGlaenzel

Die Ärzte in Silverstone geben grünes Licht: Honda-Werkspilot Marc Marquez darf nach seinem Sturz im Warmup das Rennen bestreiten

Im Warmup zum Grand Prix von Großbritannien ereigneten sich dramatische Szenen. Tech-3-Pilot Cal Crutchlow stürzte vor heimischem Publikum beim Anbremsen von Kurve acht und rutschte mit seiner Satelliten-Yamaha ins Kiesbett. Die Streckenposten versuchten, die gestrandete M1 des Lokalhelden zu bergen. Doch dann ließen sie die Maschine plötzlich wieder fallen.

WM-Leader Marc Marquez stürzte an der gleichen Stelle. Die Werks-Honda des Spaniers zielte auf Crutchlows Yamaha. Die Streckenposten konnten gerade so aus dem Weg gehen. Und auch Crutchlow hatte Glück. Der Brite blieb unverschont. Doch Marquez tat sich beim Abflug offensichtlich weh. Er hielt sich die linke Schulter und wurde direkt ins Clinica Mobile eingeliefert.

Eine Schlüsselbeinverletzung wurde befürchtet. Es stellte sich heraus, dass er sich beim Aufprall das Schlüsselbein ausgerenkt hatte. Der Start im Rennen war fraglich. Doch kurz nach dem Ende des Moto2-Rennens gab Honda bekannt, dass Marquez am Rennen teilnehmen kann. Die Ärzte gaben nach einem Check grünes Licht.

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