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Dani Pedrosa fuhr Mitte Juni zum bisher letzten Mal vor Marc Marquez ins Ziel © Repsol

Honda-Pilot Dani Pedrosa verliert in Großbritannien vier weitere Punkte auf Marc Marquez - Schlechter Start und Reifenprobleme bremsen den Spanier ein

Mehr als Platz drei war für Honda-Werkspilot Dani Pedrosa beim Grand Prix von Großbritannien nich drin. Der Spanier verlor dadurch weitere Punkte in der Meisterschaft und liegt sechs Rennen vor Ende der Saison bereits 30 Punkte hinter Teamkollege Marc Marquez, der in Silverstone als Zweiter ins Ziel fuhr. Pedrosa konnte sich beim Start nicht wie gewohnt an die Spitze setzen. Der Spanier fand keine Lücke und musste sich im späteren Rennverlauf nach vorne kämpfen.

"Ich bin schlecht gestartet und war nur Sechster. Ich musste den Rückstand wieder aufholen, den beide in der ersten Runde herausgefahren hatten. Ich gab alles und beanspruchte meine Reifen zu sehr. Als ich wieder dran war, wollte ich die Reifen schonen. Doch sobald ich ans Gas ging, drehte das Rad durch. Ich verlor in der letzten Runde den Anschluss, weil ich im ersten Teil der Strecke einen Fehler machte", berichtet Pedrosa. "Ich bin ein bisschen enttäuscht."

"Ich bin mit dem Ergebnis nicht besonders zufrieden. Aber ich bin gut gefahren. Es ist nicht meine Lieblingsstrecke. Ich konnte gestern meine zweite schnelle Runde nicht beenden und musste aus der zweiten Startreihe ins Rennen gehen. Das war nicht optimal", bemerkt der Vizeweltmeister von 2012, der durch seine Aufholjagd in der Anfangsphase viel Zeit verlor und dadurch die Reifen übermäßig stark beanspruchte.

"Die erste Kurve ist nicht weit weg. Dort kreuzen sich die Linien und ich konnte mich beim Start nicht vorbeikämpfen. Ich habe sogar einen Platz verloren. Jorge konnte seine Starts deutlich verbessern. Aber das war bereits im Vorjahr der Fall", analysiert Pedrosa. "Platz drei ist nicht optimal. Aber es stehen noch sechs Rennen bevor. Wir haben ein gutes Rennen gezeigt. Mir geht es physisch immer besser."

Bei sechs noch zu fahrenden Rennen muss Pedrosa möglichst bei jedem Rennen vor Marquez ins Ziel fahren. Das ist keine leichte Aufgabe, wenn man die Form des amtierenden Moto2-Weltmeisters bedenkt. "Es gibt keine richtige Strategie. Wir möchten uns einfach bestmöglich schlagen und bald wieder gewinnen", schildert Pedrosa etwas ratlos.

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