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Die MotoGP-Bikes gastieren für mindestens zwei weitere Jahre in Silverstone
Der Kurs in Silverstone war in diesem Jahr welliger als in den vergangenen Jahren © Repsol

Auch in diesem Jahr gab es schwere Stürze auf dem schnellen Kurs in Großbritannien - Valentino Rossi und Nicky Hayden beschweren sich über die Bodenwellen

Der breite und schnelle Kurs in Silverstone ist eine der markantesten Strecken im MotoGP-Kalender. Zudem sorgte der Kurs auch in diesem Jahr für spannende Rennen. In allen drei Klassen der Motorrad-WM wurde bis zur letzten Kurve um den Sieg gekämpft. Doch bei den Fahrern erntete der Kurs in diesem Jahr Kritik. Besonders der unebene Belag missfiel den Piloten.

Besonders in den Anbremszonen gab es in diesem Jahr viele Bodenwellen. Lokalheld Cal Crutchlow und WM-Leader Marc Marquez waren zwei bekannte Opfer des unebenen Belags. "Das ist eine sehr gefährliche Strecke", betont Yamaha-Werkspilot Valentino Rossi, der aber dennoch Spaß hatte, in Großbritannien zu fahren. Doch die Bremszonen sind laut dem neunmaligen Weltmeister verbesserungswürdig.

"Wie bremsen auf den Bodenwellen. Der Reifen wird auf der Flanke stark belastet, daher ist es sehr einfach, das Vorderrad zu verlieren", analysiert der Italiener und kommt zu einem eindeutigen Urteil: "Für mich ist diese Strecke zu gefährlich für die MotoGP. Die Strecke müsste ebener sein. Ich weiß nicht, ob das möglich ist, aber man müsste es versuchen", so Rossi.

Auch Ex-Ducati-Teamkollege Nicky Hayden ist nicht komplett zufrieden mit dem Kurs. "Die linke Seite des Reifens ist hier recht kalt. Auf den langen Gerade kühlen die Reifen stark aus, vor allem bei kalten Bedingungen. Außerdem ist es sehr wellig. Das Hinterrad verliert beim Bremsen den Kontakt zum Boden, und wenn es wieder aufsetzt, übt es Druck auf das Vorderrad aus", beanstandet der Weltmeister von 2006.

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