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Stefan Bradl hat durch den Sturz am Freitag das Vertrauen verloren © FGlaenzel

Beim Qualifying in Misano sichert sich Stefan Bradl einen Startplatz in der dritten Reihe und klagt über ein schlechtes Gefühl am Kurveneingang

Mit einer Zeit von 1:34.098 Minuten verpasste LCR-Honda-Pilot Stefan Bradl beim Qualifying zum Grand Prix in Misano die zweite Startreihe nur knapp. Sieben Hundertstelsekunden trennten den Deutschen von Aleix Espargaro, der mit seiner CRT-Maschine Startplatz sechs holte. Immerhin gelang es Bradl, Markenkollege Alvaro Bautista noch abzufangen, der sich bei den vergangenen Rennen in den Fahrerwertung immer näher heranrobben konnte.

"Es war Schadensbegrenzung. Ich bin nicht komplett zufrieden. Wir haben sehr viele Probleme", bemerkt Bradl nach dem Qualifying. "Wir haben von Freitag auf Samstag umfassende Änderungen vorgenommen. Wir haben uns etwas verbessert. Doch das gelang den anderen Fahrern auch. Ich bin gestern gestürzt und hatte heute auch einige Schrecksekunden. Das bremst mich ein bisschen."

"Wir verlieren am Kurveneingang zu viel Zeit. Ich habe ständig das Gefühl, die Front zu verlieren. Das kostet Vertrauen. Deshalb war ich nicht schneller", begründet Bradl das nicht zufriedenstellende Ergebnis. "Ich hoffe, dass wir uns von heute zu morgen noch verbessern können. Wir haben einige Ideen. Die Reifen werden im Rennen sicher ziemlich warm. Einerseits muss man aggressiv fahren, andererseits muss man seine Reifen schonen."

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