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Andrea Dovizioso hofft auf ein besseres Rennen als in den vergangenen Wochen © Ducati

Lokalmatador Andrea Dovizioso geht in Misano von einem besseren Rennen als zuletzt aus - Der Start wird von Platz neun entscheidend sein

Andrea Dovizioso rettete beim Heimspiel von Ducati in Misano die Ehre und zog Startplatz neun an Land. Trotzdem musste sich auch der Italiener, für den es ebenfalls ein Heimrennen ist, CRT-Pilot Aleix Espargaro geschlagen geben. "Dovis" Rückstand auf Überflieger Marc Marquez (Honda) betrug 1,4 Sekunden. "Es war heute ein positiver Tag. Bei der Pace sieht die Situation besser aus als bei den vergangenen Rennen", streicht der 27-Jährige die positiven Punkte hervor. "Leider bin ich mit meinem Qualifying und meiner Startposition nicht zufrieden."

"Der Start und die ersten drei Kurven sind hier nie einfach. Wir haben aber gut gearbeitet und ich habe eine gute Pace. Natürlich sind die ersten vier Fahrer wie auch auf den anderen Strecken schneller als wir. Bradl und Crutchlow sind ähnlich schnell wie wir, Bautista ist etwas schneller. Deshalb glaube ich, dass ich maximal um den sechsten Platz kämpfen kann", schätzt Dovizioso seine Chancen im Rennen ein.

"Der Start wird sehr wichtig. Es kommt auch auf das Wetter an, denn im Moment ist es noch nicht ganz klar. Es besteht die Möglichkeit auf Regen." Würde ihm Regen entgegenkommen? "Vielleicht. Wir sind nur ein Regenrennen gefahren, obwohl es nicht ganz nass war", spricht Dovizioso Le Mans an. "Es ist für mich immer noch ein Fragezeichen, aber im Nassen sollten wir recht konkurrenzfähig sein."

"Ich wünsche mir aber kein Regenrennen, denn Fehler können dann schnell passieren. Im Nassen kann natürlich alles passieren, aber jede Strecke, jede unterschiedliche Temperatur und jeder Asphalt kann eine andere Situation kreieren. Wir können im Regen aber Konkurrenzfähig sein." Aber auch im Trockenen bekam Ducati wieder Konkurrenz von Espargaro. "Ich gebe immer 100 Prozent, denn ich will der beste Ducati-Fahrer sein", sagt Dovizioso bestimmt.

"Pirro hat hier viel getestet und ist sehr schnell. Nicky ist schnell wie immer. Hier liegen wir dichter beisammen. Wir müssen aber erst die Pace im Rennen sehen. Ich bin zufrieden, weil ich meine Rundenzeiten alleine gefahren bin, was sehr wichtig ist. Es ist immer schwierig, einen guten Rhythmus zu halten. Morgen ist die Chance größer, dass wir ein besseres Rennen als zuletzt fahren."

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