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Randy de Puniet testete unterschiedliche Chassis-Varianten und einen neuen Motor © FGlaezel

Testpilot Randy de Puniet liegt beim Test in Misano 1,833 Sekunden zurück - Suzuki vergleicht unterschiedliche Chassis-Spezifikationen

Nach den Tests in Barcelona und Aragon konnte sich Suzuki in Misano ein weiteres Mal mit der Konkurrenz von Honda, Yamaha und Ducati messen. In Japan haben die Suzuki-Ingenieure in der Zwischenzeit die Aussagen von Testfahrer Randy de Puniet ausgewertet und neue Teile gebaut, um den neuen Prototyp zu verbessern. Im Gegensatz zu den anderen Teams testete Suzuki drei Tage in Misano. Zudem ist für die kommende Woche ein Test in Mugello geplant.

"Es war eine gute Gelegenheit, um sich mit den anderen Teams zu messen, auch wenn es immer schwierig ist, weil die anderen das gesamte Wochenende hatten. Wir mussten zuerst ein Setup finden und lagen deshalb zurück", bemerkt Testteammanager Davide Brivio. "Wir haben zwei verschiedene Chassis verglichen. Nun werden wir uns für einen Weg entscheiden und ein Chassis auswählen."

De Puniet kam am ersten Testtag auf eine niedrige 1:35er-Rundenzeit und war damit 1,833 Sekunden langsamer als Spitzenreiter Marc Marquez. Zu den Ducatis war der Abstand mit etwa einer halben Sekunde relativ gering. Suzuki arbeitet bei den Tests momentan noch mit der Mitsubishi-Elektronik. In Japan tüfteln die Ingenieure an der Magneti-Marelli-Software und deren Integration.

Testpilot de Puniet war mit den Fortschritten zufrieden. "Es war zu Beginn nicht einfach, weil es ein komplett anderes Motorrad ist, wenn man es mit dem Motorrad vergleicht, mit dem ich die vergangenen Rennen gefahren bin. Doch am Ende gewöhnte ich mich schnell daran", erklärt er. "Wir versuchten verschiedene Einstellungen bei den Federelementen und stellten einen Vergleich des neuen Rahmens und der neuen Verkleidung an. Sie haben Fortschritte gemacht."

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