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Casey Stoner rät seinem Nachfolger Marc Marquez zu etwas mehr Respekt © Repsol

Casey Stoner zeigt sich von den Leistungen seines Nachfolgers Marc Marquez beeindruckt, hält Jorge Lorenzo und Dani Pedrosa aber für die besten MotoGP-Piloten

Die Premierensaison von Marc Marquez in der MotoGP stellt in diesem Jahr alles bisher dagewesene in den Schatten. Der Rookie zeigt nach seinem Aufstieg aus der Moto2 keinerlei Anpassungsschwierigkeiten und führt fünf Rennen vor dem Saisonende die Gesamtwertung mit einem Vorsprung von 34 Punkten auf seine Landsleute Jorge Lorenzo und Dani Pedrosa an. Mit dieser Vorstellung überzeugt der Spanier auch seinen Vorgänger Casey Stoner, der Marquez in Interview mit dem Fachmagazin 'Speedweek' einen "großartigen Job" bescheinigt.

Allerdings weiß Stoner nicht nur lobenswertes über den 20-Jährigen zu berichten. "Ich denke, er sollte ein bisschen mehr Respekt vor seinen Gegnern zeigen, manchmal ist er ein wenig losgelöst auf dem Motorrad", so der zweimalige Weltmeister. Zudem spiegelt für Stoner der aktuelle Stand der WM-Wertung nicht das tatsächliche Kräfteverhältnis wieder. In Folge ihrer Schulterverletzungen mussten sowohl Pedrosa als auch Lorenzo den Großen Preis von Deutschland auf dem Sachsenring auslassen, während Marquez dort als Rennsieger 25 Punkte einstrich.

Daher sind für Stoner, der Ende 2012 seine MotoGP-Karriere beendet hatte, seine alten Rivalen Lorenzo und Pedrosa immer noch die eigentliche Messlatte der MotoGP: "Ich denke, Jorge und Dani sind noch immer die beiden besten Fahrer im Feld", sagt der Australier. Daher rechnet Stoner auch damit, dass beide trotz ihres Rückstand noch in dem WM-Kampf eingreifen können.

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