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Cal Crutchlow steigt 2014 auf die Ducati von Nicky Hayden um © Bridgestone

Cal Crutchlow erklärt, warum er auf die Entwicklung der neuen Ducati kaum Einfluss hat - Fans trauen dem Brite bei den Italienern nicht viel zu

2014 soll nun also Cal Crutchlow die rote Bestie zähmen. Nach seinem Wechsel von Tech 3 zum Werksteam von Ducati muss der Brite zunächst einmal Entwicklungsarbeit leisten. Denn die Desmosedici fahren seit mehreren Jahren der Konkurrenz von Honda und Yamaha hinterher - den letzten Ducati-Sieg erzielte Casey Stoner im Jahr 2010. Was einem Valentino Rossi nicht gelang, will nun Crutchlow schaffen und Ducati zurück in die Erfolgsspur bringen.

"Durch meine Erfahrungen mit der Yamaha kann ich vielleicht einige Ideen einbringen", sagt der Brite. "Ich vertraue darauf, dass sie mir für das nächste Jahr ein gutes Motorrad bauen." Sein persönlicher Einfluss darauf ist verschwindend gering, da Crutchlow frühestens nach dem letzten Grand Prix des Jahres in Valencia für Ducati tätig werden darf: "Ich kann ihnen nicht sagen, was sie machen sollen, da ich das diesjährige Motorrad nicht gefahren bin. Ich kann ihnen also nur sagen, was ich auf der Strecke oder am TV sehe."

Über die grundsätzliche Entwicklungsrichtung ist Crutchlow jedoch nach den Gesprächen mit den Ducati-Verantwortlichen im Bilde: "Ich weiß, was sie im nächsten Jahr vorhaben. Bisher sieht es so aus, als hätten sie nicht viel verändert." Nicht wenige Beobachter der MotoGP sehen Crutchlows Wechsel zu Ducati als sportlichen Abstieg ab. Diese Ansicht teilen auch die Fans.

Bei einer Umfrage unter den Lesern von 'Motorsport-Total.com' wollten wir wissen: "Was trauen Sie Cal Crutchlow im nächsten Jahr bei Ducati zu?" Das Ergebnis ist für den 27-Jährigen nicht gerade ermutigend: 47,06 % und damit fast die Hälfte meinen, Curtchlow werde hinterherfahren. Nicht viel weniger, genau 43,46 %, sind der Ansicht, er werde kämpfen müssen, um Podestplätze zu holen.

Lediglich 7,20 % glauben, dass Curtchlow einzelne Rennen gewinnen kann. Eine aktive Rolle im Kampf um den WM-Titel trauen ihm nur 2,28 % zu. Insgesamt nahmen 1.445 Leser an der Umfrage teil.

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