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Dani Pedrosa fühlt sich nach seiner Operation wieder besser auf seiner Honda © Repsol-Honda

Dani Pedrosa freut sich, dass er in Barcelona deutlich weniger körperliche Probleme hat als noch in Mugello - In den Zeiten spiegelt sich das aber nur teilweise wieder

Dani Pedrosa fühlt sich nach seiner Armpump-Operation laut eigener Aussage wieder etwas besser auf seiner Honda. Für den Spanier reichte es in der kombinierten Zeitenliste am Freitag zwar nur zu Rang neun, trotzdem zeigt sich der Teamkollege von Weltmeister Marc Marquez zufrieden. Im ersten Training am Vormittag war er sogar knapp eine Zehntelsekunde schneller gewesen als der 21-jährige Seriensieger.

"Die gute Nachricht ist, dass ich heute besser fahren konnte als in Mugello", freut sich Pedrosa und ergänzt: "Ich hoffe, dass ich mit ein paar Runden mehr noch befreiter fahren kann, und die Dinge noch besser laufen." In Mugello war Pedrosa im Rennen nicht über Rang vier hinausgekommen und hatte am Ende rund 14 Sekunden Rückstand auf das Spitzenduo Marquez und Jorge Lorenzo.

Zum Thema Bremsscheiben erklärt Pedrosa: "Heute Nachmittag haben wir die größeren Bremsscheiben ausprobiert, die besser reagieren. Das bedeutet, dass man den Bremshebel etwas anders mit seinen Fingern bedienen muss. Daran muss man sich erst gewöhnen. Außerdem haben wir vorne und hinten die harten Reifen ausprobiert und ich konnte sie während der gesamten Sitzung benutzen."

"Besonders am Nachmittag war die Strecke sehr heiß und die Reifen sind ziemlich gerutscht. Vorne und hinten. Es war wirklich schwierig, Grip und eine konstante Geschwindigkeit zu finden. Die Rundenzeiten zeigen, dass viele Fahrer zwei oder drei Runden schnell fahren konnten, aber dann ziemlich eingebrochen sind. Ich habe mich eher darauf konzentriert, die Reifen zu schonen."

Allerdings reichte es da nur noch zu einem eher enttäuschenden zehnten Platz, fast eine Sekunde betrug der Rückstand auf den überraschenden Spitzenreiter Bradley Smith. Auch Marquez enteilte seinem Landsmann am Nachmittag wieder um mehr als acht Zehntel. Vor Dani Pedrosa scheint also doch noch immer ein langer Weg zu liegen.

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