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Stefan Bradl fuhr am Ende eine perfekte und schnelle Runde © LCR-Honda

Bestzeit in Barcelona: Stefan Bradl fährt am Ende des dritten Freien Trainings die schnellste Runde des Wochenendes - 13 Fahrer innerhalb einer Sekunde

Im dritten Freien Training zum Grand Prix in Barcelona entwickelte sich in den Schlussminuten eine spannende Zeitenjagd. Über die meiste Zeit lag Stefan Bradl (LCR-Honda) auf dem zehnten, elften Platz, aber mit Fallen der Zielflagge hatte er seinen letzten Angriff perfekt geplant. Der Deutsche stellte Sektorbestzeiten auf und fuhr in 1:41.357 Minuten die bisher schnellste Runde an diesem Wochenende. Damit steht Bradl nach den drei Freien Trainings auf Platz eins. Weltmeister Marc Marquez (Honda) wurde Zweiter und war um 0,194 Sekunden langsamer als der Zahlinger.

Trotzdem versprach das Ergebnis ein spannendes Qualifying, denn die ersten 13 Fahrer lagen innerhalb einer Sekunde. Auch Bradley Smith (Tech-3-Yamaha) bestätigte seine Leistung vom Freitag mit der drittschnellsten Zeit. Damit war der Brite wieder schneller als das Yamaha-Werksteam. Jorge Lorenzo und Valentino Rossi belegten die Plätze fünf und sechs. Honda-Werksfahrer Dani Pedrosa fuhr einmal durch ein Kiesbett und ist als Vierter sicher für Q2 qualifiziert.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Fahrern, die ihre schnellsten Zeiten gegen Ende der Session fuhren, stellte Pedrosa seine persönliche Bestzeit schon in der vierten von insgesamt 18 Runden auf. Aleix Espargaro (Forward-Yamaha) konnte sich als einziger Fahrer heute nicht steigern. Er qualifizierte sich mit seiner Bestzeit vom ersten Freien Training direkt fürs Q2. Ebenfalls direkt im zweiten Abschnitt sind Yonny Hernandez (Pramac-Ducati), Andrea Dovizioso (Ducati) und Pol Espargaro (Tech 3).

Pol Espargaro hatte ein abenteuerliches Training. Zunächst fing der Spanier einen heftigen Rutscher ab, dann stand er seinem Bruder Aleix im Weg. Schließlich fuhr Pol in Kurve fünf geradeaus und kippte dann im Kiesbett um. Wenig später fuhr er erneut durch eines der Kiesbetten. Trotzdem ist er direkt im zweiten Abschnitt. Dagegen bahnt sich für Q1 ein spannender Kampf um die ersten beiden Plätze an: Alvaro Bautista (Gresini-Honda), Cal Crutchlow (Ducati) und Andrea Iannone (Pamac-Ducati) müssen im Qualifying in Q1 antreten.

Direkt fürs Q2 qualifiziert:

Teilnehmer in Q1:

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