SPORT1-Experte Alex Hofmann sieht Stefan Bradl in den kommenden Rennen unter Zugzwang. Bei Marc Marquez ist die Leichtigkeit weg.

Liebe Motorsport-Freunde,

leider hat es am Wochenende in Barcelona für Stefan Bradl wieder nicht für einen Platz auf dem Podest gereicht.

Man muss aber auch sagen, dass es momentan echt nicht einfach ist. Was die großen Vier (Marquez, Pedrosa, Rossi und Lorenzo, Anm. d. Red) da an der Spitze abziehen, ist einfach der Wahnsinn. Da nur annähernd ranzukommen ist schon eine wahnsinnig schwere Aufgabe.

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Dass er bisher noch keinen neuen Vertrag für die neue Saison hat, macht das Ganze für Stefan nicht einfacher.

Allerdings war er auch im letzten Jahr in einer ähnlichen Situation und hat dann die besten Ergebnisse des Jahres gebracht. Jetzt ist er wieder ähnlich gefragt. Ich glaube schon, dass er noch einen drauflegen kann.

Dass muss er aber auch. Nach drei Jahren ist die Rookie-Frist auch mal vorbei, und er muss jetzt schon was Überzeugendes bringen.

Ich glaube nicht, dass es er sich in Sachen Startplatz in der MotoGP Sorgen machen muss, aber für ihn geht es ja auch darum, ob er irgendwann mal die Chance bekommt, in einem Werksteam zu fahren, oder ob er weiterhin nur als Privat-Fahrer unterwegs ist.

Da kann seine Leistung in den nächsten Wochen den kleinen Unterschied machen, in welche Richtung das Pendel in Zukunft ausschlägt. (MITDISKUTIEREN: target="_blank">Facebook

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