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Randy de Puniet drehte an drei Tagen 200 Runden mit der neuen Suzuki © www.suzuki-racing.com

Suzuki testet in Barcelona eine neue Motorausbaustufe, weiterentwickelte Elektronik und Teile beim Chassis - Das wahre Potenzial wurde aber nicht ersichtlich

Das Suzuki-Team hat am Mittwoch einen dreitägigen Test auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya beendet. Am Montag wurde noch gemeinsam mit den übrigen MotoGP-Teams getestet, am Dienstag mit einigen Moto2-Teams und am Mittwoch wurde ein privater Testtag angehängt. Das Wetter war an diesen drei Tagen wechselhaft. Im Mittelpunkt der Arbeit standen eine neue Motorausbaustufe, Änderungen bei der Elektronik und Teile beim Chassis.

Randy de Puniet erzielte am Montag mit 1:43.683 Minuten die schnellste Zeit aller drei Tage. Damit belegte der Franzose im MotoGP-Feld Rang 17. Insgesamt drehte de Puniet an allen drei Tagen zusammen 200 Runden. Daneben sammelte auch Takuya Tsuda Daten und kam auf insgesamt 103 Runden. "Es war keine einfache Phase, denn nach Sepang hatten wir viele verregnete Testtage", blickt de Puniet auf die Tests in Texas, Argentinien und Australien zurück. "Es war aber wichtig, dass wir hier mit den anderen MotoGP-Teams waren, damit wir unser Potenzial sehen."

"Wir müssen weiter auf Elektronik-Seite unsere Performance verbessern. Wir testeten viele Mappings, eine neue Motorspezifikation und auch Dinge beim Chassis. Ich hatte mit einigen Lösungen ein besseres Gefühl. Wir haben hier eine gute Richtung gefunden", sagt de Puniet zufrieden. "Es bleiben in diesem Jahr noch viele Testtage, also haben wir Zeit für die weitere Entwicklung."

Tsuda sammelte hauptsächlich Daten für die Elektronik. Von den Rundenzeiten ist Suzuki derzeit nicht konkurrenzfähig. Testteam-Manager Davide Brivio relativiert aber: "Randy wollte alles zusammen ausprobieren und die wahre Performance sehen, aber wir hatten keine Chance, obwohl wir viele verschiedene Dinge ausprobiert haben. Wir erhielten auch gute Informationen für die nächsten Fortschritte."

"Unsere Ingenieure sind mit den gesammelten Informationen sehr zufrieden. Das zeigt eine gute Richtung für unsere nächsten Entwicklungsschritte bei der Elektronik, dem Chassis und dem Motor. Es war wichtig, dass wir diese Informationen jetzt erhalten haben, denn wir haben nun Zeit bis zu den nächsten Tests."

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