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Valentino Rossi äußert die gleichen Wünsche wie Teamkollege Jorge Lorenzo © FGlaenzel

Gemeinsam gegen Honda: Valentino Rossi und Jorge Lorenzo ziehen an einem Strang und sind einer Meinung, was die Entwicklungsrichtung bei Yamaha angeht

Nachdem Yamaha in der vergangenen Saison den Titel an Honda verlor, wollten Jorge Lorenzo und Valentino Rossi in der Saison 2014 zurückschlagen und die Krone zurückholen. Doch bereits bei den Vorsaisontests wurde deutlich, dass die Regeländerungen Honda weiter in die Karten spielten und der Vorsprung der RC213V auf die M1 im Testwinter größer wurde. Durch das neue Benzinlimit von 20 Litern wurde die M1 aggressiver und verlor den Vorteil beim Handling.

Zudem spielten die 2014er-Reifen Honda in die Karten. Die härtere Konstruktion verringerte die Haftung in maximaler Schräglage. Die Yamaha-Piloten, die weiche Linien und runde Bögen fuhren, wurden eingebremst. Die Honda-Piloten, die tendenziell zu V-Linien neigen, spürten keinen großen Unterschied, da sie ohnehin nicht so lange in maximaler Schräglage fahren.

Doch Yamaha konnte zuletzt aufholen. Beim Barcelona-Test probierten die Werkspiloten einige Neuerungen. Unter anderem entwickelte Yamaha zusammen mit Akrapovic einen neuen Auspuff, der mehr Leistung bei mittleren Drehzahlen generieren soll. Zudem wurden Elektronikänderungen getestet, die für eine sanftere Gasannahme sorgen sollen. Besonders Lorenzo lobte dieses Update.

Die Ingenieure in Japan haben eine klare Entwicklungsrichtung. Auch wenn sich die Fahrstile von Rossi und Lorenzo unterscheiden, sind die beiden Yamaha-Werkspiloten einer Meinung, was die Verbesserungen angeht: "Die Feedbacks von mir und Jorge sind oft identisch. Wir beide sind einer Meinung, was die Dinge angeht, die verbessert werden müssen", schildert Rossi.

Der Italiener kommt bisher mit der 2014er-M1 besser zurecht als sein Teamkollege. "Ich konnte in dieser Saison profitieren, weil ich im Vorjahr mehr Probleme hatte als Jorge", begründet "Vale", der bestätigt, sich mit Lorenzo einig zu sein, was den zukünftigen Weg angeht: "Yamaha entwickelt das Motorrad in die gleiche Richtung. Die Entwicklung kommt sowohl mir als auch Lorenzo entgegen."

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