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Cal Crutchlow hat in seinem Vertrag eine Ausstiegsklausel vereinbart © Ducati

Noch ist völlig offen, ob Cal Crutchlow das Ducati-Werksteam nach der laufenden Saison verlässt oder den Italienern auch 2015 treu bleibt

Der Wechsel von Tech 3 zu Ducati hat sich für Cal Crutchlow noch nicht bezahlt gemacht. In der bisherigen Saison erlebte der Brite überwiegend Tiefen. Positive Signale waren rar. Sollte Crutchlow auch bei den kommenden Rennen nicht besser mit der Desmosedici zurechtkommen, könnte sein Platz im Werksteam wackeln. Andrea Iannone konnte sich zuletzt stark in Szene setzen und ist heiß auf einen Platz im Werksteam.

Crutchlows Zweijahresvertrag beinhaltet eine Ausstiegsklausel, die der ehemalige Yamaha-Pilot ziehen kann. Doch an einen Wechsel denkt Crutchlow momentan nicht: "Ich denke momentan an nichts anderes, als das Fahren mit dem Motorrad. Es macht keinen Unterschied, welche Optionen auf dem Tisch liegen", stellt er klar und betont: "Meine Priorität ist es, mit Ducati an der Spitze zu fahren."

"Ich hatte nie ein anderes Ziel", fügt der WM-16. hinzu. "Als ich zu Ducati wechselte, war es mein Plan, zu gewinnen. Doch im Moment ist das nicht der Fall. Doch so ist das nun einmal. Es gibt gute Jahre und es gibt schlechte Jahre. Ich habe nichts über einen Wechsel gesagt und Ducati hat das ebenfalls nicht. Wir schauen in die Zukunft." Doch durch das Comeback von Suzuki bietet sich eine neue Chance.

Crutchlow winkt ab: "Ich habe kein Interesse an einem anderen Hersteller", unterstreicht der langjährige Yamaha-Pilot, der sich nicht durch Vertragsverhandlungen aus der Ruhe bringen lassen möchte: "Wir müssen weiterhin versuchen, unser Tempo zu steigern und uns nicht um Verträge zu sorgen. Dadurch werde ich nicht schneller. Es hilft mir weder in den Kurven noch beim Bremsen, andere Dinge im Kopf zu haben."

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