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Jorge Lorenzo ist mit seinem neunten Startplatz nicht zufrieden © Yamaha

Jorge Lorenzo hadert mit dem Qualifying-Ergebnis in Assen - Auf nasser Strecke riskierte der Yamaha-Werksfahrer nicht alles

Yamaha-Werksfahrer Jorge Lorenzo konnte in der Wetterlotterie in Assen keinen vorderen Startplatz erobern. Stattdessen war der Spanier an der Spitze der großen Gruppe und konnte keine schnelle Runde mit Slicks fahren. Deshalb wird Lorenzo die Dutch TT von Startplatz neun in Angriff nehmen. Das Risiko war ihm zu groß, denn im Vorjahr brach er sich im Nassen bei einem Sturz ein Schlüsselbein.

"Es war schade, weil ich glaube, dass ich im Trockenen in der ersten Startreihe stehen würde. Es war trocken, aber an manchen Stellen hat es getröpfelt. Das ist für Assen normal. Das macht es sehr schwierig, mit Slicks zu fahren und das Limit der Strecke zu verstehen", beschreibt Lorenzo aus Fahrersicht. "Man fühlt sich in zwei, drei Kurven gut, aber dann ist die nächste Kurve plötzlich nass und man kann stürzen."

"Ich habe versucht, dass andere Fahrer die Gruppe anführen, aber sie wollten das nicht. Als wir dann zur letzten Kurve gekommen sind, habe ich mich dazu entschieden zu pushen. Vielleicht war es nicht die richtige Strategie, aber eine Lehre für die Zukunft." Von Startplatz neun ist noch nicht alles verloren. Sollte es ein Trockenrennen werden, dann rechnet sich Lorenzo einen Podestplatz aus.

"Meine Pace ist gut, aber offensichtlich wird es nicht einfach werden, die langsamen Fahrer zu überholen. Ich hoffe, dass ich einige Jungs in der ersten Kurve überholen kann und mich dann nach vor arbeite. Das Rennen ist lang. Wenn ich eine gute Pace habe, dann kann ich um das Podium kämpfen."

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