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Dani Pedrosa schaffte es in Assen immerhin noch auf den dritten Startplatz © Repsol

Dani Pedrosa hat das beste aus seiner Situation im Qualifying gemacht und am Ende noch einen guten dritten Platz geholt - Außerdem Erfahrung im Nassen gesammelt

Dani Pedrosa hätte das gleiche Schicksal ereilen können wie Valentino Rossi und Jorge Lorenzo. Doch während die beiden Yamaha-Werkspiloten in Assen am Samstag von weit hinten starten werden, schaffte es der Spanier trotz einer verkorksten ersten Runde am Ende noch in die erste Startreihe.

"Es war sehr eng, eine Runde hinzubekommen. Wir gingen raus, aber da regnete es schon. In der ersten Runde hing ich in der Gruppe fest und konnte keine gute Zeit setzen", berichtet Pedrosa und ergänzt: "Also brach ich ab, bekam dadurch etwas Platz und pushte in der zweiten Runde. Am Ende der zweite Runde wurde es schon immer nasser, also musste ich mich im letzten Sektor etwas zurückhalten."

"Trotzdem konnte ich eine gute Rundenzeit setzen. Der Schlüssel war es, in der ersten Reihe zu stehen. Jetzt freue ich mich auf morgen." Am Ende des Qualifyings spielte Pedrosa dann noch ein bisschen Versuchskaninchen: "Die Mechaniker hatten das zweite Motorrad für nasse Bedingungen vorbereitet. Als wir gesehen haben, dass die Strecke wirklich nass wurde, sind wir noch einmal rausgegangen, um ein Gefühl dafür zu bekommen. Es ist lange her, seit wir zuletzt im Nassen gefahren sind."

"Früher hatte ich kein Gefühl im Regen und fühlte mich nicht wohl. Seit einigen Jahren ist es aber besser geworden und ich fahre jetzt besser im Nassen", verrät Pedrosa und ergänzt: "Es war heute eigentlich kein richtig nasses Qualifying, aber es war wichtig, am Ende noch einmal rauszugehen, denn wir wissen nicht, wie es morgen aussehen wird. Wenn man zwei oder drei Runden fahren kann, dann ist das schon wichtig, auch um ein Gefühl für die Reifen zu bekommen."

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