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Jorge Lorenzo forderte Marc Marquez in diesem Jahr in Mugello heraus © FGlaenzel

Jorge Lorenzo liebt die Zweikämpfe, denn Überholmanöver sind für ihn die Quintessenz des Sports - Derzeit bietet die MotoGP packende Rennen

Acht Grands Prix und acht Siege von Marc Marquez: Trotz der Dominanz des Weltmeisters waren nicht alle Rennen einsame Start-Ziel-Siege. In Katar forderte Valentino Rossi Marquez bis zur Ziellinie heraus, in Le Mans versemmelte der Honda-Werksfahrer den Start und kämpfte sich durch das Feld. In Mugello kämpfte Jorge Lorenzo bis zur letzten Runde und in Barcelona sorgte Dani Pedrosa für ein spannendes Finish. In der diesjährigen MotoGP-Saison wurden viele spannende Zweikämpfe und spektakuläre Überholmanöver geboten.

"Wenn man jemanden überholt, dann genießt man es sehr", sagt Lorenzo bei 'MotoGP.com' über die Befriedigung eines erfolgreichen Manövers. "Wenn man aber überholt wird, dann gefällt einem das nicht so sehr. Das ist die Quintessenz des Sports. Niemand mag ein Rennen, wo der Sieger vom Start weg vorne wegfährt. Wenn man aber in dieser Rolle ist und gewinnt, dann ist es perfekt für dich, nicht aber für die Zuschauer."

"Das ist auch für mich der Fall, wenn ich der Zuseher bin. Wenn ich mir Sport ansehe, dann will ich Wettbewerb sehen", spricht Lorenzo aus den Herzen der Fans. "Der Wettkampf zwischen mir und Marc war im vergangenen Jahr in einigen Rennen sehr schön. In diesem Jahr ist die Prozentzahl der umkämpften Rennen noch höher. Ich glaube, dass es heute mehr denn je der spektakulärste Sport der Welt ist."

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