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Max Biaggi spulte in Mugello an drei Tagen mit der ART 176 Runden ab © Aprilia Racing

Ex-Weltmeister Max Biaggi dreht in Mugello an drei Tagen mehr als 150 Runden - Aprilia sammelt dank seiner Erfahrung wertvolle Informationen für die Entwicklung

Max Biaggi beendete am Mittwoch einen dreitägigen Test für Aprilia. Schauplatz war das schnelle Mugello in Italien. Der Ex-Weltmeister im Ruhestand testete das ART MotoGP-Bike und legte auch die künftige Entwicklungsrichtung fest. Der italienische Hersteller will im Jahr 2016 in die Königsklasse zurückkehren. An den drei Tagen drehte Biaggi insgesamt 176 Runden. Seine persönlich schnellste Zeit lautete 1:50.940 Minuten. Damit wäre der vierfache 250er-Weltmeister schneller als Michel Fabrizio im Qualifying gewesen.

Dennoch hätte es beim Grand Prix Ende Mai den letzten Startplatz bedeutet. Für Aprilia standen die Rundenzeiten aber nicht im Vordergrund, denn man wollte von Biaggis reichhaltiger Erfahrung profitieren und die Entwicklung vorantreiben. Es wurden viele Daten mit dem aktuellen MotoGP-Motorrad gesammelt. Anhand dieser Informationen wollen die Italiener die Vorbereitungen für die Zukunft vorantreiben.

Biaggi, der kein Comeback anstrebt, genoss die drei Tage auf der Rennmaschine: "Die Balance dieser drei Tage ist definitiv positiv. Die Umstellung auf das Motorrad, die Reifen, die Bremsen und auch der körperliche Aspekt waren sehr wichtig, wenn man so lange nicht gefahren ist", kommentiert der zweifache Superbike-Weltmeister. "Wir haben gut gearbeitet und konnten an verschiedenen Lösungen arbeiten. Ich glaube, dass ich dem Team einige gute Ideen vermittelt habe."

Aprilia-Rennleiter Romano Albesiano, der die Fußstapfen von Gigi Dall'Igna füllen muss, ist ebenfalls sehr zufrieden mit dem Test. "Seine Pace war sehr gut und wir konnten wichtige Daten sammeln. Wir wollten mit Biaggi testen, denn wir wussten, dass wir aufgrund seiner Erfahrung wichtige Informationen sammeln können. Aus diesem Aspekt verlief der Test wie geplant."

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