SPORT1-Experte Alex Hofmann lobt Sandro Cortese für dessen Selbstkritik. Stefan Bradl prophezeit er eine Achterbahnfahrt der Gefühle.

Liebe Motorsport-Freunde,

der große Fitnesstest der MotoGP-Saison, Malaysia, liegt hinter den Piloten. Und ich finde es richtig, dass Sandro Cortese anschließend offen über seine Schwächen spricht.

Denn die Erkenntnis, dass er das Tempo der Top-3 noch nicht über eine komplette Renndistanz mithalten kann (News), ist der erste Schritt, um diese Schwachstelle zu beheben.

In Sepang hat man in den letzten fünf, sechs Runden gesehen, wer fleißig ist und wer "nur" ordentlich fit ist - und da gibt es einen Unterschied.

Für Sandro ist es zudem wichtig, dass er seinen Speed in der Moto2 noch häufiger abrufen kann. In den Trainings und Qualifying zeigt er immer wieder, wie schnell er ist, und hat das auch bei seinem Podestplatz in Tschechien bewiesen (DATENCENTER: Ergebnisse Moto2).

[image id="a77d4ab8-6377-11e5-acef-f80f41fc6a62" class="half_size"]

In Zukunft muss er in den freien Trainings und vor allem auch in den ersten zwei, drei Rennrunden ? wie Malaysia wieder gezeigt hat - noch aggressiver fahren.

Der Mann des Wochenendes ist natürlich Moto2-Weltmeister "Tito" Rabat. Für mich ist er zwar nicht das größte Naturtalent der Welt, aber dafür arbeitet er härter als 99 Prozent des Fahrerlagers (DATENCENTER: WM-Stand Fahrer Moto2).

"Tito" wird auch nach dem Titel nicht den Boden unter den Füßen verlieren. Er ist ein zurückhaltender Typ, der nicht auf Designerklamotten und dicke Autos steht, sondern einfach froh ist, wenn er Motorrad fahren kann. Für den Titel hat er lange genug gearbeitet und dementsprechend hat sich auch das ganze Fahrerlager für ihn gefreut.

Es passt zu ihm, dass er noch mindestens ein Jahr in der Moto2 bleibt, um weiter an sich zu arbeiten. Denn die MotoGP ist mehr als nur eine Stufe härter und da muss man nicht nur mental, sondern auch körperlich darauf vorbereitet sein.

In der MotoGP war der vierte Platz für Stefan Bradl enorm wichtig (News). Endlich hat er wieder einmal ein ganzes Wochenende lang einen guten Rhythmus gezeigt und sich nach einer fehlerfreien Leistung mit dem vierten Platz belohnt.

Dieses Ergebnis wird er als große Motivation auch mit nach Europa nehmen (MITDISKUTIEREN: target="_blank">Facebook

-Seite SPORT1 Motorsport).
teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel