Das Inmotec-Projekt rückt der MotoGP weiter näher. Die Spanier haben jetzt in Jerez mit Pilot Iván Silva zwei ihrer GP10-Prototypen getestet. Dabei kamen verschiedene Motorversionen sowie ein neues Chassis und eine neue Schwinge zum Einsatz. Inmotec sieht sich der Entscheidung in der Frage, wann man sein Debüt in der Königklasse gegen soll, wieder einen Schritt näher.

Das Feedback von Testfahrer Silva fällt auf alle Fälle schon einmal positiv aus. "Es ist sehr einfach zu fahren und hat einen starken, laufruhigen Motor", wird er von 'motogp.com' zitiert. "Ich bin schon mit der Ducati-MotoGP gefahren, von daher habe ich gute Vergleichsmöglichkeiten und ich kann sagen, dass die Inmotec sehr gut ist. Natürlich treten neue Probleme auf, wenn man mehr Leistung hat und neue Materialien testet, aber das Gefühl ist soweit gut."

Laut Inmotec-Chef Oscar Garria ist das Wichtigste, dass man nach dem Test nun weiß, "was wir ändern müssen, was die Lösungen sind und welchen Weg wir einschlagen müssen. Jetzt arbeiten wir weiter und bereiten uns auf den nächsten Test vor." Wann der Einstieg in die MotoGP erfolgt, ist aber noch unklar. Erst einmal müsse sichergestellt sein, dass man Rennen mit guten Zeiten beenden kann: "Dann gehen wir auf die Strecke. Aber wir werden nichts überstürzen", so Garria.

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