Karel Abraham leidet noch an den Nachwirkungen von seinen heftigen Abflügen vor zwei Wochen in Brünn. Der 20-Jährige Tscheche bekam damals von den Ärzten ein Startverbot, da er sich dabei eine Gehirnerschütterung erlitten hatte. Wie sich jetzt herausgestellt hat, war dieses Startverbot gar nicht so verkehrt.

"Ich hatte mich eigentlich an den Tagen nach dem Grand-Prix-Wochenende recht gut gefühlt", erläutert Abraham. "Daher dachte ich, die Sache sei ausgestanden und ich werde für Indianapolis voll fit sein. Aber im ersten freien Training musste ich nach nur drei Runden das Handtuch werfen. Ich fühle mich auf dem Motorrad überhaupt nicht wohl. Am schlimmsten ist, dass ich nicht einmal die Bremspunkte richtig erkenne."

Nach einer nochmaligen Untersuchung in Indianapolis wurde Entwarnung gegeben. Abraham hat in Brünn keine ernsthaften Kopfverletzungen erlitten, sondern hat sich nur von der Gehirnerschütterung noch nicht vollkommen erholt.

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