Der neunmalige Motorrad-Weltmeister Valentino Rossi muss sich nach seiner Schulteroperation auf eine dreimonatige Rehabilitation einstellen.

Der Eingriff war am Sonntag im Krankenhaus der norditalienischen Adria-Stadt Cattolica durchgeführt worden und dauerte zwei Stunden.

Der behandelnde Arzt Dr. Alex Castagna zog nach dem Eingriff den Hut vor dem italienischen Superstar.

"Valentino ist ein zähe Bursche, wenn man bedenkt, dass er mit einer solchen Verletzung weiter Rennen gefahren ist. Der Zustand der Schulter war wirklich kritisch", sagte Castagna, der die OP gemeinsam mit Schulterspezialist Dr. Giuseppe Porcellini vornahm.

Rossi hatte sich die Verletzung bei einem Moto-Cross-Training am 14. April zugezogen.

Bei einem schweren Unfall am 5. Juni beim Grand Prix in Mugello erlitt der 31-Jährige zudem einen offenen Schienbeinbruch, kehrte aber bereits sechs Wochen später beim Rennen auf dem Sachsenring in den WM-Zirkus zurück.

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