Suzuki zieht sich für mindestens zwei Jahre aus der MotoGP zurück. Das gab der japanische Motorrad-Hersteller am Freitag bekannt.

Damit sind im kommenden WM-Jahr nur noch Honda mit Moto2-Weltmeister Stefan Bradl, Yamaha und Ducati in der Königsklasse vertreten. Kawasaki war bereits vor drei Jahren ausgestiegen.

Der Schritt kommt nicht überraschend, schon seit Monaten war über den Rückzug spekuliert worden. Grund sind Einsparungsmaßnahmen wegen der weltweiten Wirtschaftskrise. Eine Rückkehr ist für das Jahr 2014 anvisiert.

Damit treten im kommenden Jahr nur noch zwölf Werksfahrer an. In der größten der drei Klassen hat Kenny Roberts junior im Jahr 2000 mit einer 500ccm-Maschine den bis dato letzten WM-Titel für Suzuki geholt.

Der letzte Grand-Prix-Sieg in der MotoGP gelang dem Australier Chris Vermeulen 2007 in Frankreich. Der Spanier Alvaro Bautista beendete die abgelaufene Saison mit seiner Suzuki auf dem 13. Platz.

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