Den Blinker setzen, in den Spiegel schauen, auf die Geschwindigkeit achten: Der ehemalige Weltmeister Jorge Lorenzo muss sich derzeit beim Motorradfahren mit ganz ungewohnten Dingen beschäftigen.

Auf den Straßen des Berges Montjuc über der katalanischen Metropole Barcelona übt der frühere MotoGP-Champion wie viele andere Fahrschüler für seine praktische Führerscheinprüfung. Den theoretischen Teil hatte der 24-jährige Spanier bereits vor einigen Wochen erfolgreich hinter sich gebracht.

"Ich habe mit 18 meinen Auto-Führerschein gemacht. Bislang gab es keinen Grund, mir auch den Motorrad-Führerschein zu besorgen, weil ich trotzdem Rennen fahren durfte", sagte Lorenzo. Mittlerweile habe sich die Situation aber geändert, da er "auch auf den Straßen und in der Stadt" fahren wolle.

Lorenzo, der bei den Übungsstunden wie im Rennzirkus mit einer Yamaha unterwegs ist, macht auf einer kleinen Maschine mit 250-Kubikzentimeter-Motor ganz neue Erfahrungen. "Mein Fahrlehrer Javi ist der einzige Mensch auf der ganzen Welt, der mir bislang gesagt hat, ich soll langsamer fahren", so Lorenzo: "Ich muss gut aufpassen , sonst falle ich durch. Schließlich habe ich noch nie versucht, langsam Motorrad zu fahren."

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