Stefan Bradl hat sich nach seinem Aufstieg in die MotoGP das Ziel gesetzt, auch dort Weltmeister zu werden. "Ja, das würde ich auf jeden Fall wieder sagen", erklärte der Moto2-Champion im SPORT1-Interview (ab 18 Uhr im TV auf SPORT1 bei "Bundesliga Aktuell").

"Ich will jetzt nicht sagen, dass ich 2012 Weltmeister werden will", fügte er an. Das sei als Rookie "schon ein bisschen unrealistisch"

Allerdings stellte Bradl klar: "Ich habe immer gesagt, dass ich nicht MotoGP fahren und dabei einfach nur ein Lückenfüller sein möchte, sondern ich will schon mitfahren und etwas erreichen. Und das nicht nur um Fünfter, Sechster oder Achter zu werden, sondern vielleicht auch mal auf das Podium zu fahren und dann Rennen zu gewinnen."

Vom Aufstieg in die Königsklasse ist er nach wie vor begeistert: "Die MotoGP ist einfach das Höchste. Mein erster Traum war als kleiner Junge immer schon, eines Tages einmal Weltmeister zu werden. Das habe ich geschafft. Mir war es eigentlich nicht wichtig, in welcher Kategorie. Aber wenn man das mal erreicht hat, will man natürlich dann die nächste Herausforderung und den nächsten Schritt machen. Jetzt fahre ich gegen Valentino Rossi, der früher mein Hero war, mein Idol."

Im Gespräch mit SPORT1 berichtet Bradl außerdem von seinem ersten Eindruck auf dem neuen Motorrad: "Mein erster Gedanke war: Übermenschlich, weil ich total überfordert war. Ich habe mir gedacht: So etwas halte ich nie durch. Die Renndistanz in Malaysia über 20 Runden - das macht mich kaputt. Beim ersten Tag in Malaysia mit der Tausender-Kubik habe ich gedacht, dass ich aufhören muss, weil ich das nicht packe. Es ist so viel Leistung in jedem Bereich, dass man sich einfach nur festhalten muss."

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