Stefan Bradl hat den Fluch von Valencia auch im sechsten Anlauf nicht besiegt.

Auf Platz drei liegend schied der 22-Jährige beim Saisonfinale in Spanien nach einem Sturz aus und wartet damit auf dem Kurs weiter auf seine erste Zieldurchfahrt. Seit 2007 ist der MotoGP-Neuling noch nie beim Grand Prix an der Mittelmeerküste durchgekommen.

Den Sieg sicherte sich der Spanier Dani Pedrosa (Honda) vor Katsuyuki Nakasuga (Japan/Yamaha) und dem Casey Stoner (Honda).

Der zweimalige Weltmeister aus Australien bestritt in Valencia das letzte Rennen seiner Karriere und feierte mit dem abschließenden dritten Rang einen versöhnlichen Abschied.

Für Dani Pedrosa war es der der 45. Grand-Prix-Sieg.

Wegen der schwierigen Bedingungen auf der Strecke, die abgesehen von einem schmalen Streifen feucht war, fiel den Teams die Reifenwahl schwer. Bradl ging Risiko, startete mit Slicks und arbeitete sich auf den dritten Rang vor.

21 Runden waren noch zu fahren, da passierte es: Bradl rutschte weg und landete im Kiesbett. Weltmeister Jorge Lorenzo (Spanien/Yamaha) stürzte spektakulär, kam aber ohne Verletzungen davon.

Zahlreiche Piloten waren wegen der Reifenlotterie in die Box zurückgefahren und auf ihre Ersatzmaschine gewechselt, darunter auch der neunmalige Weltmeister Valentino Rossi (Italien/Ducati) und der Australier Casey Stoner (Honda), der in Spanien sein letztes Rennen bestritt. Der zweimalige MotoGP-Champion beendet nach dieser Saison seine Karriere.

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