Stefan Bradl hat seine erste Ausfahrt auf der neuen Rennstrecke in Austin/Texas genossen.

"Es ist ein sehr schöner Kurs, aber nicht einfach", sagte der Motorrad-Pilot nach seiner Premiere auf dem "Circuit of The Americas". Honda und Yamaha absolvieren derzeit in den USA private MotoGP-Testfahrten. Am 21. April findet in Austin der zweite Saisonlauf statt.

Auf der im vergangenen Jahr fertiggestellten Piste fuhr Bradl (LCR-Honda) 51 Runden und belegte in 2:06,053 Minuten den vierten Platz. Tagesschnellster war Neuling Marc Marquez (2:04,619). Bradls Markenkollege und früherer Moto2-Rivale verwies seine spanischen Landslaute Dani Pedrosa (Honda/2:05,047) und Jorge Lorenzo (Yamaha/2:05,291) auf die Ränge zwei und drei.

Der 23-jährige Bradl hatte auf den ersten Kilometern seine Schwierigkeiten.

"Der Kurs ist eher für Autorennen gemacht. Deshalb hat es eine Weile gedauert, bis ich die Ideallinie gefunden habe", sagte der Zahlinger: `Wir haben schnell damit angefangen, am Setup zu arbeiten. Es gibt viele harte Bremspunkte und eine Menge schneller Richtungswechsel. Man muss sehr präzise fahren. Insgesamt war es ein guter Start für uns."