Motorrad-Pilot Stefan Bradl hat sich trotz einer geschwollenen linken Hand zum Abschluss der Testfahrten in Austin/Texas noch einmal gesteigert.

Der 23-Jährige fuhr am dritten Tag auf dem "Circuit of the Americas" eine Bestzeit von 2:04,225 Minuten. Damit war der LCR-Honda-Pilot 0,375 Sekunden schneller als tags zuvor. Am 21. April findet in Austin der zweite WM-Lauf statt.

"Über die Nacht fing meine linke Hand zu schmerzen an, und am Morgen war sie seltsam geschwollen. Ich konnte auf dem Bike nicht besonders aggressiv sein", sagte Bradl, der 43 Runden absolvierte, und trotz des Handicaps ein positives Fazit zog:

"Im Großen und Ganzen waren die Tests sinnvoll, weil wir zum ersten Mal mit der neuen Strecke in Berührung kamen."

Die Bestzeit fuhr in 2:03,281 Minuten wie schon an den vorherigen Tagen MotoGP-Neuling und Moto2-Weltmeister Marc Marquez (Spanien/Honda).

Bradl war Drittschnellster von insgesamt noch vier Piloten auf der Strecke. Zu den abgereisten Fahrern gehörten der spanische Weltmeister Jorge Lorenzo (Yamaha) und dessen Teamkollege Valentino Rossi (Italien).

Die Motorrad-WM startet am 7. April mit dem Grand Prix von Katar. Die letzten Testfahrten absolviert Bradl vom 23. bis 25. März im spanischen Jerez.

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