MotoGP-Pilot Stefan Bradl ist der erhoffte Sprung auf das Podest nicht geglückt: Der Augsburger belegte beim England-GP den sechsten Platz.

Im 200. Lauf seit der Premiere am 5. April 2002, als die MotoGP die 500ccm-Klasse abgelöst hatte, erwischte Bradl einen guten Start. Auf der ersten Runde machte der auf Platz vier gestartete Bradl einen Platz gut. Danach musste der frühere Moto2-Weltmeister aber wie so oft einen nach dem anderen Konkurrenten vorbeiziehen lassen.

"Es ist enttäuschend, ich bin schon ein bisschen sauer. Wir haben gut angefangen, aber nicht die Leistungen aus dem Training umsetzen können. Wir hatten Probleme mit den Reifen, welche die Anderen nicht hatten", sagte der WM-Sechste Bradl (113 Punkte) bei SPORT1.

In Silverstone dominierten die Spanier.

Jorge Lorenzo siegte vor Marc Marquez, nachdem sich beide Piloten über die gesamte Distanz einen packenden Zweikampf geliefert hatten. Nach einer spektakulären letzten Runde wies Lorenzo einen hauchdünnen Vorsprung von 0'081 Sekunden auf Marquez auf, der durch einen Sturz im Warmup gehandicapt war.

Den dritten Rang belegte Dani Pedrosa.

Im WM-Klassement ist Marquez mit 231 Punkten weiter der Führende vor Pedrosa (203 Punkte). Dem WM-Führenden wurden kurz nach Rennende wegen eines Vorfalls im Warmup zwei Punkte abgezogen.

Der Spanier war während einer Phase, in der gelbe Flaggen geschwenkt wurden, nicht vom Gas gegangen und dadurch von der Strecke gerutscht. Kurz danach prallte seine Honda gegen die Yamaha von Cal Crutchlow, der kurz zuvor an der gleichen Stelle gestürzt war. Dabei wurden die drei Helfer beinahe von Marquez' Maschine getroffen.

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