Endlose 20 Minuten musste der österreichische 125er-Pilot Michael Ranseder in seiner Box warten, ehe er ins Qualifying zum Grand Prix von Portugal eingreifen konnte. Vibrationen durch den Motor seiner Aprilia RSW zwangen den 23-Jährigen, nach nur einer Runde seine Technik-Crew aufzusuchen. In der verbleibenden Zeit bis zum Fallen der schwarzweiß-karierten Flagge fuhr Ranseder ohne Boxenstopp durch und eroberte noch den 20. Startplatz.

"Dieses Training war mehr oder weniger schon nach einer Runde kaputt. In meiner Outlap spürte ich Vibrationen, die vom Motor her kamen und fuhr daraufhin in die Box. Am Ende konnte ich mich wenigstens noch als 20. qualifizieren, aber unter diesen Umständen wird es ein harter Grand Prix", so Ranseder.

Nach dem gestrigen ersten Trainingstag am Circuito do Estoril waren der Österreicher und sein Rennstall CBC Corse zuversichtlich, in der Startaufstellung weit vorne zu landen. Doch die Vibrationen kosteten ihn mehr als die Hälfte des 40-minütigen Qualifyings.

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