Nach dem Studium von Jorge Lorenzos Renndaten aus Valencia kommt Kombi-Hersteller Dainese zu dem Schluss, dass sich das "Airbag"-System D-Air bewährt hat. Der Spanier wäre beim letzten Saisonrennen in Runde vier im Zweikampf gegen Valentino Rossi bei einem Fehler beinahe gestürzt, konnte sich aber gerade noch so auf der Maschine halten und weiterfahren.

Das System erfüllte jedoch seine Pflicht, erkannte den drohenden Unfall und der Airbag öffnete sich. Nach 20 Sekunden fiel er wieder in sich zusammen. Laut Dainese hat die Datenauswertung ergeben, dass dieser Zwischenfall Lorenzo nur sechs bis sieben Zehntelsekunden gekostet hat. Hätte der Fehler jedoch zu einem Highsider geführt, wäre der Yamaha-Pilot schon vor dem Aufprall geschützt gewesen.

Für Dainese ist das ein deutliches Zeichen dafür, dass der Airbag den Fahrer selbst nach dem Öffnen "in keinster Weise darin beeinflusst, das Fahrzeug zu kontrollieren oder das Rennen fortzusetzen". Lorenzo habe nun betont, dass er ohne den Schutzanzug gar nicht mehr fahren wolle.

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