FTR-Chef Steve Bones konnte mit dem Abschneiden seiner Prototypen bei der Moto2-Premiere in Katar durchaus zufrieden sein.

Alex Debon fuhr auf der Ajo-FTR auf Platz zwei und bescherte dem britischen Hersteller damit gleich den ersten Podestplatz. Spee-Up-Pilot Gabor Talmacsi schaffte es als Neunter auch noch in die Top 10.

Nur sein Teamkollege Andrea Iannone musste sich mit Rang 19 zufrieden geben. Doch Bones will sich noch nicht auf den Lorbeeren ausruhen.

"Es gibt noch einiges, das wir lernen müssen", sagte er gegenüber "MotoMatters.com". Vor allem im Bereich Aerdynamik müsse FTR noch nachlegen, so Bones. Und da beobachte man das Kundenteam Speed Up mit großem Interesse.

Denn die Mannschaft setzt zwar das FTR-M-210-Chassis ein, hat Bodywork und Heckpartie aber selbst entwickelt, basierend auf verschiedenen Aprilia-Modellen.

Ansonsten sei so früh in der Saison auch noch keine richtige Standortbestimmung möglich, erklärt Bones weiter.

Es gebe immer noch viele Fragezeichen in der Moto2: "Viele Fahrer versuchen immer noch, herauszufinden, wie die Reifen funktionieren." Auch mit der Einheitskupplung von Suter gibt es laut Bones noch Probleme. Grundsätzlich habe jeder noch mit Chattering zu kämpfen, "vor allem hinten."

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