Rund 270 Tonnen Material verteilt auf drei Boeing 747 müssen nach der Absage des Laufs zur Motorrad-WM in Motegi/Japan ab Samstag nach Europa zurückgeflogen werden.

Nach Angaben von "motorsporttotal.com" müssen insgesamt 180 Tonnen Motorräder und Zubehör, 50 Tonnen technischer Ausrüstung der TV-Sender, 23 Tonnen Werbematerialien, 7 Tonnen Zeitnahme-Materialien und rund 5,5 Tonnen schwere Safety-Cars aus Asien zurückgeführt werden.

Die ersten beiden Flugzeuge starten am Samstag und werden nach einem Zwischenstopp in Helsinki am Dienstag in Sevilla landen. Sollte es wegen der Aschewolke weitere Probleme geben, müssten die beiden 747 die amerikanische Route über Alaska und New York nehmen, um Spanien zu erreichen. Die dritte Boeing wird über Sibirien fliegen und nach einem Stopp in Kasachstan in Sevilla erwartet.

Im spanischen Jerez steigt am ersten Mai-Wochenende nun der zweite WM-Lauf, nachdem das Rennen in Japan wegen der zahlreichen ausgefallenen Flüge aufgrund der Aschewolke auf den 3. Oktober verschoben worden war. Das Material war zum Zeitpunkt der Absage am vergangenen Sonntag aber schon zum großen Teil in Japan angekommen.

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