Nach einer großartigen Aufholjagd hat sich Stefan Bradl im dritten WM-Lauf in Le Mans mit sieben Punkten belohnt.

Der 20 Jahre alte Suter-Pilot war nach einem Trainingssturz als 35. ins Rennen der 250er-Nachfolgeklasse Moto2 gegangen, pflügte sich aber regelrecht durch das Feld und wurde noch Neunter.

Schon in den ersten beiden Läufen hatte Bradl Pech gehabt und insgesamt erst zwei Zähler eingefahren.

WM-Neuling Arne Tode (Suter) erzielte als 18. beim dritten Start sein bestes Ergebnis, blieb aber wieder ohne Punkte.

Den Sieg in Frankreich sicherte sich der Spanier Toni Elias (Moriwaki), der durch den zweiten Erfolg in Serie auch die Führung im Gesamtklassement übernahm.

Der bisher führende Japaner Shoya Tomizawa (Suter) kam nicht ins Ziel.

Bradls Motorrad hatte sich im Qualifying am Samstag überschlagen und war in der laufenden Session nicht zu reparieren.

Der 20-Jährige räumte danach offen ein: "Den Bock habe ich selbst geschossen".

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