Italiens Superstar Valentino Rossi hat sich bei seinem Comeback im WM-Zirkus in der Spitze zurückgemeldet. Im Freien Training zum Großen Preis von Deutschland auf dem Sachsenring fuhr der von den Folgen eines schweren Trainingssturzes gehandicapte MotoGP-Weltmeister die siebtbeste Zeit.

Rossi spulte auf der Traditionsstrecke in der Nähe von Hohenstein-Ernstthal 29 Runden ab.

"Ich bin heute wirklich glücklich, vor allem weil ich auf der Maschine viel beweglicher war als zuletzt bei den Tests. Ich habe Schmerzen im Bein und am Knöchel, aber es ist nicht so schlimm", sagte Rossi: "Ich konne einige Runden am Stück fahren und war schnell unterwegs. Alles sieht gut aus."

Rossi lag sieben Zehntelsekunden hinter dem Spanier Dani Pedrosa (Honda), der in 1:22,521 Minuten die Topzeit fuhr. Dahinter landeten die beiden Ducati-Piloten Casey Stoner (Australien) und Nicky Hayden (USA).

Auf dem sechsten Rang beendete WM-Spitzenreiter Jorge Lorenzo das erste Freie Training. Der spanische Yamaha-Teamkollege von Valentino Rossi hat die letzten drei Rennen gewonnen und bereits fünf Saisonsiege geholt.

Rossi war Anfang Juni bei seinem Heimrennen in Mugello gestürzt und hatte sich unter anderem einen offenen Schienbeinbruch zugezogen. Am Sachsenring gibt der neunmalige Weltmeister nur sechs Wochen nach dem Unfall sein überraschendes Comeback und hofft weiter auf die erfolgreiche Titelverteidigung.

Elf Rennen vor dem Saisonende liegt "Doctor" Rossi mit 61 Punkten allerdings weit hinter Spitzenreiter Lorenzo (165). Deutsche Fahrer sind in der MotoGP nicht am Start.

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