Der neunmalige Motorrad-Weltmeister Valentino Rossi hat sich beim Großen Preis von Deutschland eindrucksvoll zurückgemeldet. Der von den Folgen eines schweren Trainingssturzes gehandicapte MotoGP-Weltmeister aus Italien wurde bei seinem Comeback am Sachsenring nach einer starken Vorstellung Vierter.

Der 31-jährige Rossi lieferte sich mit Casey Stoner (Ducati) ein erbittertes Duell um den dritten Platz, den der Australier erst kurz vor dem Ziel mit einem erfolgreichen Überholmanöver für sich entschied.

Im Kampf um den WM-Titel, den Superstar Rossi trotz vier Rennen Zwangspause noch nicht abgeschrieben hat, wurde der Rückstand zur Spitze allerdings größer. Rossis Yamaha-Teamkollege Jorge Lorenzo, der die drei Rennen vor dem Deutschland-GP allesamt für sich entschieden hatte, kam hinter seinem spanischen Landsmann Dani Pedrosa (Honda) auf den zweiten Platz. Lorenzo führt das Klassement mit 185 Punkten vor Pedrosa (133) an, Rossi hat 74 Zähler auf dem Konto.

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