Die italienische Traumehe zwischen Ducati und Valentino Rossi ist für den Motorrad-Superstar die "größte Herausforderung meiner Karriere".

Grund für die Skepsis des neunmaligen Weltmeisters sind die anhaltenden Probleme an der operierten Schulter. "Ich sage euch gleich: Es wird nicht möglich sein, vom ersten Rennen an Ergebnisse einzufahren", verkündete Rossi bei seiner Vorstellung als neuer Fahrer des Traditionsteams am Dienstag: "Die Schulter ist nicht so verheilt, wie ich es mir gewünscht hätte, und es wird sicher noch fünf oder sechs Monate dauern, bis ich wieder der Alte bin."

Rossi, der die Verletzung bei einem Moto-Cross-Training im April erlitten hatte, sich aber erst im November operieren ließ, wird somit die neue Maschine nicht richtig testen können - was vor allem bei der als schwierig geltenden Ducati ein großer Nachteil ist.

"Historisch gesehen ist die Ducati ein schlimmes, ein böses Motorrad", sagte Rossi: "Sie ist anders als alle anderen Maschinen, man muss sie mit den Krallen fahren."

Sobald er fit ist, will der 31-Jährige die Desmosedici zu seinen Gunsten entwickeln. "Es ist unmöglich, die Ducati völlig umzukrempeln, aber ich will dafür sorgen, dass ich das Instrument in meiner Tonart spielen kann, denn nur dann kann ich gewinnen", meinte Rossi.

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