Nach Platz zwei im ersten Freien Training der Moto2-Serie sparte Stefan Bradl beim zweiten Training in Jerez seine Reifen.

Die Folge: Der Deutsche, der noch eine Woche zuvor den Katar-GP überlegen gewann, kam auf seiner Kalex nur zur neuntbesten Zeit.

Bradl lag damit 0,405 Sekunden hinter dem Japaner Yuki Takahashi (1:44,044 Minuten) auf Moriwaki.

Marc Marquez hatte dagegen Pech. Der zweitplatzierte Spanier verlor durch einen technischen Defekt der Suter viel Zeit.

Max Neukirchner stürzte mit der MZ.

Dagegen hat das starke Auftreten der deutschen Motorrad-Piloten beim WM-Auftakt in Katar den Ticketverkauf für das Deutschland-Rennen auf dem Sachsenring angekurbelt.

Schon jetzt sind 125.000 Karten für die dreitägige Veranstaltung vom 15. bis 17. Juli auf dem Kurs nahe Hohenstein-Ernstthal vergriffen.

Das bestätigte Lutz Oeser vom Veranstalter ADAC Sachsen am Rande des Grand Prix im spanischen Jerez.

Moto2-Pilot Bradl war in Katar ein Start-Ziel-Sieg gelungen, bei den 125ern wurde Sandro Cortese (Aprilia) Zweiter, Jonas Folger (Aprilia) belegte den fünften Rang.

Der Vertrag zwischen dem ADAC Sachsen und MotoGP-Veranstalter Dorna läuft in diesem Jahr aus. Oeser ist aber guter Dinge, dass es in Hohenstein-Ernstthal weitergeht.

"Die Dorna möchte auf dem Sachsenring bleiben. Man muss sich nur über die Konditionen einigen", sagte er.

Im vergangenen Jahr waren 224.668 Motorsport-Fans zum Rennen auf dem Traditionskurs gekommen, der Rekord von 226.944 Besuchern wurde 2007 aufgestellt.

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