Motorrad-Pilot Stefan Bradl hat erneut den Großen Preis von Portugal gewonnen.

Der Vorjahressieger gewann den dritten WM-Lauf der Moto2-Klasse in Estoril vor dem Spanier Julian Simon und Yuki Takahashi aus Japan.

Mit dem fünften Grand-Prix-Sieg seiner Karriere zog Bradl mit seinem Vater Helmut gleich und übernahm die Führung in der WM-Gesamtwertung.

Bradl hatte Ende der vergangenen Saison in Estoril den ersten Sieg nach seinem Aufstieg in die Moto2-Klasse geholt, auch in diesem Jahr ging kein Weg am Kalex-Piloten vorbei.

Wie bei seinem Auftaktsieg in Katar und beim zweiten Rennen in Jerez war Bradl von der Pole Position ins Rennen gegangen und nutzte seine gute Ausgangsposition.

Der Sohn des ehemaligen Vizeweltmeisters Helmut Bradl wurde nach gelungenem Start von Thomas Lüthi überholt, doch der Schweizer stürzte in der letzten Kurve der dritten Runde und machte den Weg frei.

Im weiteren Rennverlauf wehrte sich Bradl lange erfolgreich gegen die heftigen Angriffe vom bisherigen WM-Spitzenreiter Andrea Iannone, der sich vom 14. Platz nach vorne gearbeitet hatte. Doch in der 22. von 26 Runden zog der Italiener vorbei.

Die Führung des Jerez-Siegers währte allerdings nicht lange, Iannone stürzte eine Runde später und warf seinen zweiten Saisonsieg weg. Im Gesamtklassement führt Bradl jetzt mit 61 Punkten vor Iannone (48).

Max Neukirchner (Stollberg/MZ), zweiter deutscher Moto2-Pilot, konnte nicht an den Start gehen. Der MZ-Fahrer hatte sich am Freitag im Training einen offenen Bruch am linken kleinen Finger zugezogen und musste nach einer Operation vorzeitig die Heimreise antreten.

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