Der Motorrad-Grand-Prix am Sachsenring steht weiterhin vor einer ungewissen Zukunft. Rennveranstalter ADAC Sachsen setzt die Verhandlungen mit dem spanischen MotoGP-Vermarkter Dorna über die Verlängerung des in diesem Jahr auslaufenden Vertrages fort.

Eine endgültige Einigung kam vor dem diesjährigen Deutschland-GP am Sonntag aber nicht zustande.

"ADAC-Sportpräsident Hermann Tomczyk hat sich am Samstag mit Dorna-Boss (Carmelo, d. Red.) Ezpeleta wie vereinbart zu einem Gespräch über die weitere Zukunft des Motorrad-WM-Laufes in Deutschland getroffen.

Einvernehmlich hat man sich darauf verständigt, den deutschen Motorrad-Grand Prix auf dem Sachsenring in den Kalender 2012 aufzunehmen.

Final ist aber noch kein Vertrag zustande gekommen. Man hat mit dieser Entscheidung Zeit für weitere Gespräche gewonnen", teilte ADAC-Sprecher Lars Soutschka am Samstag mit.

Probleme gibt es wegen der Lizenzgebühren. Bislang hat Streckenbetreiber ADAC Sachsen jährlich zwei Millionen Euro an die Dorna entrichtet, offenbar fordern die Spanier künftig das Doppelte.

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