Weltmeister Stefan Bradl hat in Valencia die MotoGP-Maschine vom LCR-Team über 62 Runden getestet.

Im Vergleich mit erfahrenen Piloten aus der Königsklasse fuhr der neue Moto2-Champion mit der Honda in 1:34,330 Minuten die neuntbeste Zeit, allerdings gingen zahlreiche Fahrer mit MotoGP-Maschinen der neuesten Generation auf die Strecke. Im kommenden Jahr kommen in der Königsklasse 1000ccm-Motorräder zum Einsatz.

"Der erste Tag mit der MotoGP-Maschine ist positiv verlaufen. Ich bin zufrieden mit den Fortschritten, die wir heute gemacht haben", ließ Bradl via Twitter verlauten. Am Mittwoch wird Bradl zum Abschluss der Tests in Spanien erneut auf der Honda Platz nehmen.

Schneller als Bradl waren am Dienstag ausschließlich Fahrer, die in der abgelaufenen Saison in der MotoGP gestartet waren. Mehr Runden als der Zahlinger absolvierte lediglich der Amerikaner Ben Spies (73).

Bradl wollte in der neuen Saison in der MotoGP starten, der Aufstieg aus der Moto2 war aber geplatzt. Nach derzeitigem Stand wird der Zahlinger auch im nächsten Jahr für das Kiefer-Team in der zweithöchsten Klasse starten und seinen Titel verteidigen.

Auch Jonas Folger durfte sich auf einer größeren Maschine versuchen. Der 125ccm-Pilot aus Schwindegg drehte Runden auf der Moto2-MZ und stürzte.

"Auf der nassen Fahrbahn ist mir am Ende der Zielgeraden die Bremswirkung des 600er-Viertaktmotors zum Verhängnis geworden. Zum Glück habe ich mich nicht verletzt", sagte der 18-Jährige. Folger sucht noch nach einem Arbeitgeber für die kommende Saison.

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