Weltmeister Stefan Bradl hat bei den Testfahrten der MotoGP in Malaysia Fortschritte gemacht und den Rückstand zur Spitze am zweiten Tag verkürzt.

Der 22-Jährige lag mit seiner Zeit von 2:02,414 Minuten nur noch knapp 1,5 Sekunden hinter Titelverteidiger Casey Stoner aus Australien. Bradls Honda-Markenkollege fuhr nach überstandenen Rückenproblemen Bestzeit (2:00,895). Bradl drehte insgesamt 41 Runden.

"Ein weiterer produktiver Tag liegt hinter uns", sagte Aufsteiger Bradl zufrieden. Erneut belegte der Zahlinger im Klassement den elften Platz, konnte sich mit seiner Honda RC213V dem Tagesbesten im Vergleich zum Dienstag bei schwülen Wetterverhältnissen aber um fast fünf Zehntel annähern.

Bradl lies sich auch von einem Crash nicht irritieren. Nach seiner Bestzeit stürzte er mit einem neuen Vorderreifen, verletzte sich dabei aber nicht. "Der Sturz war harmlos", betonte der LCR-Honda-Pilot.

Die Streckenverhältnisse in Kuala Lumpur bei den ersten Tests mit den neuen 1000-Kubikzentimeter-Maschinen waren besser als am Vortag. Früh gelang Bradl seine Topzeit. "Meine schnellste Runde habe ich am Morgen absolviert - das habe ich nicht erwartet", sagte der Moto2-Champion.

Vor dem Abschluss der dreitägigen Testfahrten am Donnerstag ging es erneut vor allem darum, an der Feinabstimmung zu arbeiten.

"Jeder hat sehr intensiv gearbeitet und wir haben weitere Schritte vorwärts gemacht. Ich habe mich hauptsächlich auf die Geometrie, das Setup der Dämpfung und auf einige Elektronikaspekte konzentriert", sagte der LCR-Pilot.

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