Stefan Bradl traut seinem ehemaligen Moto2-Rivalen Marc Marquez in der kommenden MotoGP-Saison eine Menge zu.
"Er ist sehr talentiert", sagte der gebürtige Augsburger bei "RedBull.com" über den Spanier. "Aber keiner weiß, wie er sich auf das Motorrad einstellen wird. Es gibt viele Dinge, die man lernen muss, wie die Reifen, die Bremsen und die Elektronik."
Allerdings werde Marquez im nächsten Jahr auch von seinem erfahrenen Team profitieren.
"Er muss nur aufspringen und sein Bestes geben. Er hat für einen Rookie das bestmögliche Paket", erklärte Bradl, der in der MotoGP eine Kunden-Honda fährt, während Marquez die Werksmaschine von Casey Stoner übernehmen kann.
Dies habe auch Auswirkungen auf die Erwartungshaltung, so Bradl: "Sicher wird er Druck haben, weil er mit dem besten Motorrad im besten Team fährt. Ich denke, dass er zurechtkommen wird, weil er ein talentierter Bursche ist."
Im vergangenen Jahr hatte der Deutsche im Titelrennen der Moto2 gegen Marquez knapp die Nase vorn und wurde Weltmeister, in dieser Saison führt der Spanier nach neun von 17 Rennen das Klassement an.
In der aktuellen WM-Wertung der MotoGP liegt Bradl auf Platz sieben.



