Weltmeister Sandro Cortese kann den Start in die neue Motorrad-Saison kaum noch erwarten.

"Ich möchte endlich wissen, wo ich stehe", sagte der 23-Jährige nach dem Abschluss der letzten Testfahrten in Jerez/Spanien.

Rookie Cortese, der nach seinem Titelgewinn in der Moto3 in die schwerere Moto2-Klasse gewechselt war, belegte mit rund 1,6 Sekunden Rückstand den 19. Platz und konnte zufrieden sein: "Es war im Großen und Ganzen ein sehr positiver Test."

Vor fünf Wochen hatte der Allgäuer in Valencia noch mehr als zwei Sekunden Rückstand zur Topzeit gehabt. Die Fortschritte waren allerdings mit harter Arbeit verbunden. "Die Test-Phase war sehr anstrengend und intensiv", sagte Cortese: "Ich bin glücklich, dass es jetzt losgeht."

Das erste Rennen findet in rund zweieinhalb Wochen in Katar (7. April) statt.

Wie weit es beim Auftakt nach vorne gehen kann, will beim Rennstall Intact GP niemand voraussagen. "Ich möchte keine Prognose abgeben", sagte Teamchef Jürgen Lingg und lobte seinen Schützling für die Vorbereitung: "Sandro hat sich permanent gesteigert."

Jonas Folger (Schwindegg) unterstrich derweil in Jerez, dass er durchaus Chancen hat, Cortese als Moto3-Champion zu beerben. Der 19-Jährige fuhr hinter vier Spaniern die insgesamt fünftbeste Zeit.

Toni Finsterbusch (Krostitz/26.), Philipp Öttl (Ainring/29.) und Florian Alt (Nümbrecht/32.) schafften es nicht unter die Top 20.

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