Stefan Bradl gelingt mit seiner Honda beim letzten Test in Jerez die erhoffte Steigerung. Nach schwachen Tests an den beiden Vortagen schafft er den Sprung unter die ersten Drei.

Die Piloten haderten allerdings lange mit dem Wetter. Erst im Laufe des Nachmittags mäßigte sich der Regen und die Bedingungen wurden stetig besser. Eine Trockenperiode in der zweiten Tageshälfte sorgte schließlich dafür, dass einige Piloten wertvolle Runden auf Slicks drehen konnten.

Die Bestzeit erzielte zum Abschluss der Winter-Testfahrten vor dem Saisonauftakt in Katar Cal Crutchlow. Hinter dem Briten ordnete sich der MotoGP-Star Valentino Rossi ein. Bradl fehlten als Dritter 0,464 Sekunden auf den Tagesbesten Crutchlow.

Für Bradl fanden die Wintertests damit letztlich einen positiven Abschluss. Weil der Augsburger an den Vortagen mehrfach Probleme mit seiner LCR-Honda hatte und auch stürzte, feilte er an der Trockenabstimmung seiner RC213V, um mehr Gefühl für den Vorderreifen zu bekommen. Das zahlte sich aus.

Ganz zufrieden war Bradl am Ende aber dennoch nicht: "Das Motorrad ist noch zu nervös. Da müssen wir bis zum Grand Prix noch eine bessere Lösung finden. Aber grundsätzlich habe ich heute wieder ein besseres Gefühl für das Vorderrad bekommen."

Hinter dem Deutschen reihten sich Lorenzo und der Rookie Marc Marquez mit der einzigen Werks-Honda ein. Er war zum ersten Mal mit der MotoGP-Mascine in Jerez unterwegs und hatte Mühe seinen Fahrstil an die Strecke anzupassen.

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