Stefan Bradl konnte mit der Premiere gut leben. "Es war das Maximum, was wir rausgeholt haben. Die anderen vor uns waren einfach schneller", sagte der Motorrad-Pilot bei SPORT1.

Mit dem fünften Platz beim US-Grand-Prix auf dem neuen Circuit of the Americas in Austin/Texas hat der Honda-Pilot in der MotoGP die ersten WM-Punkte des Jahres eingefahren.

Für Sandro Cortese lief es dagegen mehr als nur enttäuschend.

Mit einem Frühstart hatte sich der 23-Jährige aus Berkheim das Moto2-Rennen schnell ruiniert und war abgeschlagen Letzter geworden.

Auch Stunden nach dem Ende des Grand Prix suchte Cortese noch erfolglos nach Erklärungen. "Ich habe einfach einen Fehler gemacht. Ich kann mir bis jetzt nicht erklären, warum es passiert ist", sagte der Moto3-Weltmeister:

"Das Rennen war innerhalb von fünf Sekunden gelaufen, bevor es überhaupt angefangen hatte. Schade fürs Team. Das tut mir wirklich leid."

Nach seinem 17. Platz beim Auftakt in Doha/Katar wartet der in die schwerere Klasse gewechselte Cortese weiter auf seinen ersten WM-Punkt.

Dagegen hat sein Kalex-Markenkollege Jonas Folger in der Moto3 nach Platz vier schon 24 Zähler auf dem Konto und liegt im Gesamtklassement auf dem gleichen Rang.

Dennoch war der 19-Jährige nicht zufrieden. "In jeder Trainingssitzung und auch im Rennen habe ich gekämpft wie ein Löwe", sagte der Titelkandidat aus Schwindegg. Dennoch habe er "keine Chance" auf einen Podiumsplatz gehabt.

Doch Folger denkt weiter positiv. "Trotz unserer Probleme können wir wieder eine Menge Punkte mit nach Hause nehmen. Ich bin mir sicher, dass wir in Jerez ein besseres Wochenende erleben werden."

In zwei Wochen (5. Mai) geht es in Spanien mit dem dritten Saisonrennen weiter. Dann will Bradl nach dem erfreulichen Ergebnis von Austin nachlegen.

Der Zahlinger fliegt mit einem guten Gefühl nach Hause. "Wir können zufrieden sein, wir haben einen guten Job gemacht", so Bradl: "Der fünfte Platz ist das, was wir hier erwarten konnten."

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel